Bürck Kraftwagenspedition GmbH & Co. KG

Firmen-Entwicklung

1900: Hermann Bürck übernimmt eine in Achern ansässige Lohnkutscherei.
1900-1928: Rasch vergrößert sich der Kutschbetrieb Bürck, bald besteht der Fuhrpark aus fünf Landauern und acht Zugpferden. Der zuverlässige Droschkenfahrer Bürck wird bis an den großherzoglichen Hof in Karlsruhe bestellt, um prominente Fahrgäste zu befördern, darunter das großherzogliche Paar und Kaiserin Augusta.
1928: Konrad Bürck übernimmt den Betrieb. Dessen Organisation liegt zu großen Teilen in den Händen seiner Ehefrau Anna.
1929-1945: Der Betrieb wird motorisiert. 1939 tritt das letzte Zugpferd außer Dienst, der Fuhrpark besteht aus fünf Lastwagen. Transportiert werden anfangs vorwiegend Holz und Baustoffe. Im Krieg werden die LKW für Schanzarbeiten requiriert.
1945-1948: Wiederaufbau des Betriebs. Werner Bürck sen. und Ehefrau Johanna treten in den elterlichen Betrieb ein. Er ist auch selbst als Fahrer im Einsatz.
1948-1949: Vor allem dem Organisationstalent und dem Einsatz von Anna Bürck ist es zu verdanken, dass schon 1948 wieder der erste Bürck-LKW rollt. Das Unternehmen wächst, mit ihm der Fuhrpark. Nach der Währungsreform zieht der Betrieb in die Berliner Straße.
1949: Bürck erhält die Konzession für den bundesweiten Gütertransport.
1950-1960: Bürck fährt international: Die ersten Auslandsfuhren gehen im Auftrag der Acherner Schnaps- und Weinkellereien über den Brenner nach Italien.
1950: Die Spedition transportiert Fertigwaren und Rohstoffe für die Glashütten – der Beginn einer wichtigen Partnerschaft, aus der später das Engagement im Altglas-Recycling entstehen wird.
1953: Konrad Bürck zieht sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Firma zurück, die von seiner Frau Anna und dem Sohn Werner Bürck sen. erfolgreich weitergeführt und ausgebaut wird.
1960-1975: Dank des Weitblicks von Seniorchef Werner Bürck wird der Fuhrpark um Silo- und Tankfahrzeuge erweitert. Zum zweiten Mal steht ein Umzug an: Die expandierende Spedition zieht in das neu entstandene Industriegebiet Achern.
1975: Seit rund fünf Jahrzenten leitet die Seniorchefin Anna Bürck die Geschicke der Spedition – mit großem Erfolg. Für diese Leistung erhält sie im Rahmen des 75-jährigen Firmenjubiläums die Ehrennadel in Gold des Deutschen Güterfernverkehrsverbandes.
1978: Der heutige Firmenchef, Werner Bürck jun., tritt in das Unternehmen ein.
1990-2000: Die Spedition Bürck übernimmt zunehmend Transportaufgaben im Umweltbereich, etwa bei der Entsorgung von Filterstäuben aus der Müllverbrennung. Dazu wird der Fuhrpark um Muldenkipper und modernste Walking-Floor Fahrzeuge ergänzt. Die reine Spedition hat sich zum hochspezialisierten Partner von Entsorgungsunternehmen entwickelt, die im wichtigen Bereich Altglas nicht nur die Logistik, sondern auch die gesamte Aufbereitung übernimmt.
2000: Die Spedition Bürck feiert Ihr 100-jähriges Jubiläum im Rahmen der Feierlichkeiten wird der heutige Geschäftsführer mit der goldenen Ehrennadel des Bundesverbandes des deutschen Güterverkehrs ausgezeichnet.
2000-heute: Der Fuhrpark wird mit Stahlmuldenkipper speziell für den Abfallbereich sowie Planenfahrzeuge erweitert. Aus der Lohnkutscherei Bürck ist somit in ihrer über 110-jährigen Firmengeschichte ein wichtiges Glied in der Recycling-Kette geworden.
Vor diesem Hintergrund blickt die Spedition Bürck den Aufgaben der Zukunft zuversichtlich entgegen. Mit vielfach erwiesener Innovationskraft und mit der Erfahrung aus über 100 Jahren ist das Familienunternehmen gut für die Zukunft gerüstet.